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Wahlmaschinen in den USA
Merkwürdige Fakten einer privatisierten
Demokratie
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Zwei Firmen zählten 80 Prozent der mit Wahlmaschinen
abgegebenen Stimmen bei der Präsidentschaftswahl: Diebold und
ES&S.
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Die Hersteller von Wahlmaschinen werden von keiner
Bundesbehörde überwacht.
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Der Vizepräsident von Diebold und der Präsident von
ES&S sind Brüder.
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Der Chef von Diebold war an der Bush-Wahlkampagne beteiligt und
versprach, Ohio an den Präsidenten zu "liefern".
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Der republikanische Senator Chuck Hagel besitzt 35 Prozent des
Kapitals von ES&S und wurde mit Stimmen gewählt, die von
seiner
Firma gezählt wurden.
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Senator Chuck Hagel gehörte zu den republikanischen Kandidaten
für die Vizepräsidentschaft.
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Die neuen Geräte von Diebold lassen gedruckte Protokolle nicht
zu
und erlauben keinerlei Abgleich zwischen errechnetem Ergebnis und
tatsächlichem Wählerverhalten.
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Diebold produziert Scanner und elektronische Kassen, bei denen jede
Transaktion, auch mit gedruckten Protokollen, zurück verfolgt
werden
kann.
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Nachweisbar ließ Jeff Dean in die Software "Hintertüren"
einbauen, die schwer zu identifizieren sind.
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Keiner der internationalen Wahlbeobachter wurde in Ohio bei
Umfragen am Wahltag zugelassen.
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Wegen mangelnder Sicherheit hat Kalifornien keine Wahlmaschinen
erlaubt.
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Etwa 30 Prozent aller Stimmen wurden von Maschinen gezählt,
die kein Protokoll hinterlassen.
- Ausnahmslos alle Fehler von Wahlmaschinen, die in
Florida bekannt
geworden sind, waren Falschzählungen zugunsten von George W. Bush.
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Gravierende Unregelmäßigkeiten bei der Wahl in Florida -
allesamt
zugunsten von George W. Bush - sind von Experten mathematisch
nachgewiesen worden.
Quelle: http://www.freitag.de/2004/51/04510701.php
Die elektronische
Aufrüstung
durch Wahlmaschinen wurde durch Bundesmittel in Höhe von 3,8
Milliarden Dollar möglich gemacht [...]. So schnell
zogen Bund, Staaten und Bezirke die Neuerungen durch, dass manchen
Beobachtern Zweifel kamen, ob die neuen Geräte wirklich reif
für die
Wahlen sind -- und die Wähler reif für die Geräte. Bei
ersten
Testläufen stellte sich heraus, dass die Computer ebenfalls nicht
frei
von Störungen sind. Der britische Economist wusste von einem Fall
in
Indiana zu berichten, wo 5352 Wähler auf wundersame Weise
insgesamt 144
000 Stimmen abgaben. In Virginia wiederum begannen einige Wahlmaschinen
damit, Stimmen abzuziehen anstatt zu addieren -- aus zwei plus zwei
wurde also nicht immer vier.
Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/app/service/suche/index.html?ps=5&wf=222210&cat=&q=wahlmaschinen&x=0&y=0
Wissenschaftler stützen These von Wahlbetrug bei
US-Präsidentschaftswahl 2004. Forscher von der University of
California kommen zu dem Ergebnis, dass es einen eindeutigen
Zusammenhang zwischen der Verwendung elektronischer Wahlmaschinen und
einem überproportional hohen Stimmenanteil für George W. Bush
gibt. Die Wissenschaftler um Professor Michael Hout stellen folgende
These auf: In allen Landkreisen, wo elektronische Wahlmaschinen zum
Einsatz kamen, erhielt Bush -- statistisch gesehen und bezogen auf die
Zahl registrierter Demokraten -- deutlich mehr Stimmen als eigentlich
zu erwarten gewesen wären.[...]
Auffällig ist nach Angaben der
Wissenschaftler auch, dass insbesondere
dort, wo Demokraten traditionell ihre Hochburgen in Florida haben, Bush
die meisten Extra-Stimmen erhielt.[...]
Eine Wahlmaschine in einem eher republikanischen Vorort der Hauptstadt
Columbus verbuchte 4258 Stimmen auf Bushs Konto - obwohl dort nur 638
Leute gewählt hatten. In Cleveland wurden 93.000 fiktive
Extra-Stimmen entdeckt und in dem Ort Miami/Ohio addiere ein
Zählautomat 19.000 mysteriöse Phantom-Stimmen addierte.
Doch nicht nur in Ohio ging es rund. Im Ort Papillion im Bundesstaat
Nebraska wurden 3342 Stimmen gezählt - 400 mehr als
Wahlberechtigte. Insgesamt schätzt das Wahlamt, dass in dieser
Ecke Nebraskas "bis zu 10.000 Stimmen doppelt gezählt" worden
seien. Noch bizarrer wird es auf der Website des zuständigen
Bezirks Sarpy. Die beziffert die offizielle Wahlbeteiligung auf 139,93
Prozent: 82.607 Wahlberechtigte, 115.593 abgegebene Stimmen, eine
mysteriöse Differenz von 32.986 Stimmen - über 10.000 mehr
als Bushs Vorsprung im Endergebnis.
Im Bezirk Carteret in North Carolina gingen dagegen 4530
Briefwahl-Stimmen "verloren" und können auch per Recount nicht
mehr rekonstruiert werden. Anderswo im Bundesstaat wurden
nachträglich 22.000 Stimmen für Kerry entdeckt.
Das Problem bei einer Stimmabgabe beispielsweise an einem
Computersystem mit einem Touchscreen ist, dass es keine
Möglichkeit für den Wähler gibt festzustellen, wie die
Stimmabgabe erfasst wurde. Es gibt auch keine Möglichkeit
diejenigen zu überprüfen, die für die Auszählung
verantwortlich sind.
"Die großen Medien leiden an einem Blackout", kritisiert David
Swanson, der Medienkoordinator der Journalistenvereinigung ILCA. Nur
ein paar Lokalzeitungen und TV-Sender blieben dem Thema noch auf den
Fersen. Dabei sei der Skandal doch nicht nur, ob die
Unregelmäßigkeiten das Wahlergebnis verändert
hätten, sondern dass es überhaupt zu
Unregelmäßigkeiten gekommen sei.
Nach:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,327359,00.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/53464
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