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Die Hormonspirale

Alles andere als ein nebenwirkungsfreies Verhütungsmittel




Nebenwirkungsfrei?

Vielen Frauen, die die Pille nicht vertragen, wird vom Frauenarzt geraten, doch auf die Hormonspirale umzusteigen: Man müsse nicht täglich an die Verhütung denken, die Hormonbelastung sei weit geringer als bei der Pille, sie sei absolut sicher und die Menstruation würde über kurz oder lang weniger werden bis verschwinden. Nebenwirkungen seien keine bekannt: Auf den ersten Blick scheinbar große Vorteile für die Frau, die eine zuverlässige Verhütungsmethode sucht, gerade wenn sie unter dem prämenstruellen Syndrom leidet oder eine unregelmäßige Periode hat.


Wer sich dann die Hormonspirale vom Arzt einsetzen lässt, bekommt als Informationsmaterial eine Broschüre, in der die Hormonspirale groß angepriesen wird. Aber wo ist der Beipacktext ? Den bekommt man vom Arzt nur in den seltensten Fällen. Und so wiegen sich selbstkritische Frauen in einer Sicherheit, die keine ist.


Nebenwirkungen laut Baipacktext

Nebenwirkungen, die im Beipacktext stehen (Auszug!):

Erkrankungen der Haut: Akne (häufig), Ekzeme (gelegentlich).
Erkrankungen des Nervensystems: Kopfschmerzen (häufig), Migräne (gelegentlich).
Psychische Erkrankungen: Depressive Stimmung (häufig), Nervosität (häufig), verringerte Libido (häufig).
Gynäkologische Erkrankungen: Schmerzen im Rücken und der Brust (häufig), PAP-Abstrich II (gelegentlich), Entzündungen im Beckenbereich (gelegentlich).
Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes: Bauchschmerzen (häufig), Nausea (häufig).
Gewichtszunahme (häufig).

Der gesamte Beipacktext findet sich hier: http://www.fgz.co.at/fileadmin/hochgeladene_dateien/bilder/themen/Verh_tung/FI_Mirena.pdf

Durch die geringe Hormonabgabe und die Versicherung des Frauenarztes, es könne "keinerlei Nebenwirkungen" geben, leiden viele Frauen lange Zeit, oft Jahre, an einzelnen oder mehreren dieser Symptome, bevor sie darauf kommen, dass die Hormonspirale die Ursache dafür sein könnte.
 
Frauen berichten über ihre Erfahrungen

Lesen Sie hier die erschreckenden Berichte von betroffenen Frauen. Weitere Kommentare erübrigen sich.

Das Frauengesundheitszentrum Graz hat Frauen, die Nebenwirkungen von Mirena erleiden mussten, gebeten, diese zu dokumentieren: http://www.fgz.co.at/index.php?id=206

Auch in Deutschland richteten Betroffene ein Forum ein: www.hormonspirale-forum.de

Leidvolle Schicksale

Nur zwei Beispiele aus diesen Berichten:

"Ich habe mich nun über ein Jahr umfassend mit der Hormonspirale und Nebenwirkungen befasst, da die frauenärztlichen Erklärungen, Ratschläge und Empfehlungen in meinem Fall nicht nur unzureichend, sondern auch unverantwortlich waren. Nach Einlage habe ich ein Jahr wunderbar schmerzlos und fast periodenlos gelebt, bis mich die Langzeitwirkung des Synthetischen Progesterons Levenorgestrel (Hauptwirkungsbestandteil von Mirena) eingeholt hatte. Riesige Gefühlsschwankungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Muskelschwäche, generelle Müdigkeit, fibrocystic breast syndrome (Brüste bis zu zwei Nummern größer und anhaltende schmerzhafte Knoten), unregelmäßige Blutungen, Haarausfall, Vermännlichung, Gewichtszunahme trotz regelmäßigen Sports und superdiszipliniertem Essen, Krämpfe, Rückenschmerzen, Pickel und Allergien (die ich nie zuvor hatte), Sinusitis und generelles 'schnell alt werden, fühlen und aussehen'.

Nach mehreren 'Sie reagieren überempfindlich', 'Sie bilden sich das ein' und 'das kann nicht an der Mirena liegen', habe ich sie trotzdem entfernen lassen und bin mit meinem Mann (Apotheker) zu dem Schluss gekommen, dass die Hormonspirale das Verkehrteste war, was ich habe tun können."

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"Ich verwendete Mirena drei Jahre lang und einen Monat nach dem Einsetzen von Mirena bekam ich Depressionen und Panikattacken. Weiters hätte ich Mirena zu diesem Zeitpunkt als Empfängnisverhütungsmittel nicht mehr gebraucht, da meine Libido auf Null gesunken war. Drei unterschiedliche Frauenärzte kontaktierte ich deshalb und befragte sie, ob Mirena etwas mit meinem Gesundheitszustand zu tun haben könnte. Alle drei (!) schlossen es aus, dass meine Depressionen und Panikattacken etwas damit zu tun haben könnten. - Die plausible Antwort von den dreien war, dass wahrscheinlich in der Partnerschaft etwas falsch liefe...... Ich sagte den drei Frauenärzten, dass ich mit meiner Menstruation vor Mirena nie Probleme hatte und ich beklagte mich über das Ausbleiben meiner Menstruation. Diesbezügliche Sorgen wurden mit dem banalen Rat zurückgewiesen, dass ich froh sein soll, dass ich mich nicht jeden Monat mit der Regel umherschlagen müsste. - Ich fühlte mich, wie Sie sicher verstehen können, absolut nicht ernst genommen.

Da ich von den Ärzten in diesem Punkt nicht ernst genommen wurde, suchte ich ein Frauencafé im Linzer Frauengesundheitszentrum zum Thema Gynäkologie auf; die dortige Frauenärztin Fr. Dr. John stritt es förmlich ab, dass meine Angstzustände mit Mirena etwas zu tun haben könnten. In der Pause kam eine Dame mittleren Alters zu mir und gab mir den Rat, die Mirena endlich entfernen zu lassen. Ihr wurde die Mirena auf Grund einer Endomitriose (oder so ähnlich) empfohlen und entwickelte daraufhin eine ähnliche Symptomatik wie ich es beschrieb. Und wirklich: Seit ich die Mirena entfernen ließ, geht es mir besser und ich fühle mich wieder als Frau, auch die Libido ist wieder zurückgekehrt.


Was passiert im Körper?

Levenorgestrel (Hauptwirkungsbestandteil von Mirena) ist ein synthetisches Progesteron und kann nicht alle Funktionen des körpereigenen Progesterons nachahmen. Durch Zufuhr von Levenorgestrel und die dadurch meist unterdrückte Ovulation produziert der Körper mit der Zeit weniger und weniger körpereigenes Progesteron. Kommen zusätzlich stressbedingte Lebensumstände hinzu, wird das verbliebene natürliche Progesteron auch noch zum Teil in Aldosteron umgewandelt, was unter anderem den Kaliumspiegel des Körpers senkt.
Durch das unzureichende natürliche Progesteron steigt der Östrogenspiegel zu hoch an (relativ zum Progesteron = Östrogendominanz), was wiederum den Verlust von Magnesium auslöst. Ohne Magnesium kann der Körper nur wenig, wenn überhaupt, Kalium verwerten und aufnehmen. Der Kaliumhaushalt ist somit extrem gestört.

Wassereinlagerungen und geschwollene Füße, Niedriger Grundumsatz, Gewichtszunahme, Kälteempfindlichkeit, wenig Energie, Allergien, Hautirritationen, Gehirnschlag, Embolien, erhöhte Reaktionen auf Stress, Gefühlsschwankungen, Depressionen, Gewichtszunahme, Hoher Blutdruck, frühzeitiges Altern, Knoten und Schmerzen in den Brüsten, Eierstockzysten, Verstopfung (langsame Verdauung), Muskelkrämpfe, Unterfunktion von Nieren und Leber (was die Ausscheidung von Östrogen zusätzlich erschwert!), Herzrasen, Haarausfall, Vermännlichung, lange, schmerzhafte oder unregelmäßige Blutungen etc. können die Folge sein.

Abschließend möchte ich sagen, dass man die Wahl des Verhütungsmittels genau abwägen sollte. Es gibt immer eine Alternative! Lassen Sie sich ausreichend beraten und entscheiden Sie nicht vorschnell. Es geht um Ihre Gesundheit und Ihr Leben.
Ich wünsche Ihnen Gesundheit, einen kritischen Verstand und alles Gute

Ihre Andraste!
(Eine Hormonspiralgeschädigte)


Für welche Verhütungsmethode entscheiden?

Wenn man grundsätzlichen und "Frau darstellende" Funktionen des weiblichen Körpers mit Chemie und Hormonen beeinflusst, dann sollte es klar sein, dass dies nicht ohne unmittelbare oder spätere Folgen bleibt. Ist dann vielleicht einmal ein Kinderwunsch vorhanden, soll diese nun lange Zeit beeinflusste und verdrängte "Grundfunktion" des weiblichen Körpers wieder einwandfrei funktionieren. Dies zu erwarten, ist vermutlich mehr als naiv. Die Realität zeigt uns die Folgen bei der Gesundheit der Frauen und Kinder.

Alles im Leben verläuft in Zyklen, Tag und Nacht, Winter und Sommer, Freude und Leid. So auch Fruchtbarkeit und Unfruchtbarkeit. Wollen wir die Nacht zum Tag machen so hat dies logischerweise Folgen. Es entspricht auch keinesfalls den Bedürfnissen der Frau, jederzeit "empfänglich" zu sein. Die Gesellschaft und Emanzipation gaukelt der Frau in diesem Bereich eine eroberte Freiheit vor, welche sie eigentlich eingesperrt hat und einem enormen Druck und Zwang aussetzt. Sexuelle Probleme bei Frau und Mann sind die logische Konsequenz.

Der Zyklus der Frau und alle möglichen Anzeichen dazu sind bestens erforscht. Daraus entwickelte besonders Dr. Rötzer eine sehr präzise und sichere natürlichen Empfängnisregelung.
Jede Menge Informationen und Bücher finden Sie dazu beim "Institut für Natürliche Empfängnisregelung": http://www.iner.org

Parallel dazu kann auch folgende Information empfohlen werden:
Empfängnisplanung mit Hilfe des Kosmos !
Sehr interessante kosmobiologische Empfängnisplanung nach Dr. Jonas: http://www.initiative.cc/Artikel/2006_02_20%20Empfaengnisregelung.htm


Quelle: http://www.initiative.cc/Artikel/2010_01_09_hormonspirale.htm

 

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