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  Freie Energie - eine Herausforderung für uns alle


Christian Kaiser

Stellen Sie sich vor, sie bräuchten keine Stromrechnung mehr bezahlen, da ein kleines Gerät, angeschlossen an das häusliche Leitungsnetz, genügend Strom erzeugt, um ihre Lichter erhellen zu lassen und um alle notwendigen Elektrogeräte betreiben zu können. Stellen Sie sich vor, ihr Automobil würde nicht mehr mit Benzin fahren, sondern mit einer überall verfügbaren Energiequelle, die sie keinen Pfennig kostet und zugleich absolut umweltfreundlich ist. Utopie? Wunschdenken? Ein Anfall von geistiger Umnachtung?

Unsere Schulbücher lehren uns, dass Energie weder erzeugt, noch verbraucht werden kann. Sie kann nur von der einen Form in die andere umgewandelt werden, zum Beispiel von mechanischer Energie in Form einer Rotationsbewegung in elektrische Energie, indem mit besagter Drehbewegung zum Beispiel ein Generator angetrieben wird, welcher Strom und Spannung und so elektrische Energie zur Verfügung stellt. Bei dieser Umwandlung gilt der elementare Grundsatz, dass die abgegebene Energie stets kleiner oder maximal gleich der aufgenommenen Energie ist. Im umgekehrten Fall würde ein sog. „Perpetuum Mobile“ vorliegen, ein Gerät, dass ohne sichtliches Zutun von außen mehr Energie abgibt, als es aufnimmt, bzw. ein Gerät, dass ohne sichtliches Zutun Energie abgibt, aber selbst keine aufnimmt.


Diese Grundsätze sind dabei das Ergebnis von jahrhundertelangen Beobachtungen seitens Wissenschaftlern und Forschern. Doch immer wieder gab es – und gibt es – Erfinder, die behaupten, es gäbe eine universelle Energiequelle, jederzeit und überall nutzbar für jedermann. Der amerikanische Elektroingenieur und Erfinder des Mehrphasen-Wechselstroms Nikola Tesla (1856-1943) sprach vom „Räderwerk der Natur“, welches es anzuzapfen gelte.

Hier wären wir schon angelangt bei unserer „Freien Energie“, die als saubere Form der Energie überall und jederzeit verfügbar ist. Diese „Raumenergie“ oder auch „Nullpunktenergie“ ist am besten als eine Eigenschaft des Raums zu verstehen. Dabei ist man heute seitens der Wissenschaft diesem Wissen wieder einem Schritt nähergerückt, nachdem Albert Einsteins spezielle Relativitätstheorie von 1905 ein „ätherloses Universum“ propagierte. Die moderne Quantenmechanik spricht nämlich davon, dass der Raum aus ungeordneten Fluktuationen aus Elektrizität besteht. Diese Fluktuationen bezeichnet man zusammenfassend als Nullpunktenergie, da sie selbst beim absoluten Nullpunkt (ca. - 273 °C) noch vorhanden ist. Und hier haben nichts anderes als eine sehr schöne Umschreibung dessen, was vor einem Jahrhundert von Bord der Physik geworfen wurde: der Äther, ein alles umgebendes Medium.

Doch so einfach ist es mit diesen Fluktuationen auch wieder nicht. Erstens sind diese sehr schwer zu entdecken, da sie überall anwesend sind, und zweitens steht noch die Annahme der Wissenschaftler im Raum, dass diese Vakkumfluktuationen sich im Rahmen des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik (Wärmelehre) ausgleichen. Dieses Gesetz der Entropie verdonnert alles zu wachsender Unordnung, bis es zu einem absoluten Stillstand gelangt. Somit wäre nach Meinung der Gelehrten ein Nutzen dieser Energie unmöglich, da sich deren Unordnung nie in ein organisiertes System bringen ließe.

Dem gegenüber stehen jedoch die vielen Erfinder und Tüftler, die angeben, diese Raumenergie angezapft und zur Energiegewinnung genutzt zu haben. Die Namensliste ist endlos lang, bekannt ist kaum jemand – wenn überhaupt. Wurden diese Leute doch zeit ihres Lebens als Spinner oder Träumer abgefertigt, die meist verarmt oder unter mysteriösen Umständen starben. Werfen wir jedoch ein Blick auf ein paar dieser Leute, vielleicht kommen wir der Freien Energie einen Schritt näher.

Als Urvater dieser gilt der vorher erwähnte Erfinder und Elektroingenieur Nikola Tesla, der seiner Zeit voraus war. Durch unermüdliche Experimente in seinen Laboratorien gelang ihm nicht nur vor Guglielmo Marconi die erste drahtlose Übertragung von Radiosignalen, sondern auch die erste drahtlose Übertragung von Energie. Seine Vision war die einer Welt, in der mit nur wenigen „Funktürmen“ überall und jederzeit jeder mit nur einem kleinen Empfänger, der in die Hosentasche passt, kommunizieren kann, während man den benötigen Strom für Häuser, Fabriken und Gebäude aller Art per Antenne empfangen könnte. Die Energie für den ersten Turm, der bereits im Bau war, sollten die Kraftwerke an den Niagarafällen liefern. Doch soweit kam es nicht mehr. Als die Geldgeber erfuhren, dass Tesla die Energie kostenlos für jedermann zur Verfügung stellen wollte, brach die Unterstützung weg und das Projekt wurde eingestellt.

Obgleich diese Idee noch von konventionellen Energiequellen getragen wurde, wird bereits hier das Ausmaß der Einführung einer „Freien Energie für alle“ ersichtlich. Gleichzeitig sieht man Gründe, warum sich heute anscheinend nicht viel tut. Es stehen Milliarden für Energie- und Mineralölkonzerne auf dem Spiel, Milliarden, auf die man ungern verzichten will. Außerdem bedeutet eine kostenlose Energie für alle weniger Ausgaben und damit effektiv weniger Arbeitszeit, um seinen Lebensstandard zu halten. Die Menschen hätten somit mehr Zeit zur für andere Dinge zur Verfügung. Somit stellt die Kontrolle über die Energie eine Kontrolle der Menschheit dar, die die Konzerne und Regierungen mit aller Gewalt aufrecht erhalten wollen.

Ein Forscher ganz anderer Natur war der österreichische Forstmeister Viktor Schauberger (1885 - 1958), der vor allem durch seine Beobachtungen des Wassers und dessen erstaunlichen Eigenschaften einen gewissen Bekanntheitsgrad erreichte. „Ihr bewegt falsch“ war sein Kommentar zur restlichen Wissenschaft, die sich mit ihrem „Fortschritt“ brüstete. Er vertrat das Prinzip der Implosion, deren Grundlage die einwärtsdrehende Bewegung eines dreidimensionalen Wirbels bildet. Dem gegenüber steht die heute etablierte Explosionstechnologie, allem voran der Benzinmotor und die Kernspaltung.

Schauberger starb kurz nach seiner Rückkehr von Gesprächen aus den USA, in denen er gezwungen wurde, einen Vertrag zu unterschreiben, der ihm sämtliche mündliche als auch schriftliche Publikationen über seine Erfindungen untersagte. Mehrere Versuche verschiedenster Interessenten, die Gesprächsprotokolle und Verträge einzusehen, wurde seitens der CIA abgelehnt.

Eine weitere Geschichte ist die der „N-Maschine“. Ihren Ursprung fand diese bereits im neunzehnten Jahrhundert, genauer gesagt im Jahre 1831, als der britische Elektropionier Michael Faraday (1791 – 1867) den Homopolargenerator erfand. Im Gegensatz zum Induktionsgenerator wurde hier von einer drehenden Kupferscheibe Strom abgegriffen, während sich die Scheibe zusammen mit den Magneten bewegte, statt an ihnen vorbei zu rotieren. Faraday entwickelte jedoch diesen Homopolargenerator nie bis zur vollständigen Funktionsfähigkeit weiter.

In den frühen 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde der amerikanische Elektroingenieur Bruce DePalma nach einer Reihe von „zufälligen“ Experimenten mit rotierenden Objekten, in denen er unter anderem Kugellager auf hohe Geschwindigkeiten beschleunigte und in die Luft katapultierte, auf ein möglichen Einfluss einer noch unbekannten Art von Energie aufmerksam. Seine Beobachtungen und Untersuchungen über Schwerkraft und Trägheit versuchte er auf elektrische Messgeräte zu übertragen, ehe er auf die Schriften Michael Faradays stieß. Schließlich glaubte er, hinter das Geheimnis des Funktionsprinzips des Homopolargenerators gekommen zu sein. Eineinhalb Jahrhunderte nach Faraday wiederholte Bruce DePalma dessen Versuche, jedoch unter Zuhilfenahme modernster Materialien wie superstarken Magneten, Elektrizität zu erzeugen. DePalma nannte seine Maschine „N-Maschine“, wobei N für n-gradig steht, da er ihr Potential für nahezu unbegrenzt ansieht.

Mitte der 80er Jahre fanden die ersten größeren Tests an der Stanford University statt, bei denen der beteiligte Professor Robert Kincheloe bestätigte, dass DePalmas N-Maschine Energie „aus einer zuvor unbekannten und unerklärlichen Quelle“ bezieht.

Was in den darauf folgenden Jahren passierte, kennen wir bereits. Bruce DePalma war im festen Glauben, eine Welle der Unterstützung durch die Wissenschaft erhalten zu können, doch das Gegenteil war der Fall. Überall stieß er auf verschlossene Türen und taube Ohren. Dies gipfelte dann in eine Drohung, die aus den höchsten Kreisen der US-Regierung stammte. Im Jahre 1992 schließlich verließ er die Vereinigten Staaten wissend, dass dort seine Raumenergie nicht erwünscht sei, und bürgerte sich selbst aus. Heute lebt er in Neuseeland, wo er an der Perfektionierung seiner Erfindung arbeitet.

Drei Beispiele aus Vergangenheit und Gegenwart, drei ähnliche Schicksale: in keinem Fall wollte man eine „Freie Energie für alle“. Hätten diese Herren wirklich unrecht gehabt, wäre man wohl kaum so mit ihnen umgegangen. Stattdessen versuchte man alles, um ihre Erfindungen zu unterdrücken.

Diese drei knappen Beispiele sind jedoch nicht repräsentativ. Über viele andere Erfindungen, wie z.B. die leistungsverstärkenden Getriebe von Felix Würth oder die Solid-State-Magneten von Floyd Sweet könnte man ergänzendes berichten. Vielleicht nehmen Sie diesen Text hier als Anlass, sich selbst einmal auf die Suche zu machen nach „Freier Energie“. Das (noch unzensierte) Internet ist voll von Informationen, die die Welt von morgen verändern werden!


Quelle: "Freie Energie - Revolution des 21. Jahrhundertes" von Jeane Manning.

Als Beispiel für freie Energie siehe zum Beispiel den Magnetmotor: http://www.stormloader.com/users/charon/erde.htm
oder die Erdbatterie: http://www.stormloader.com/users/charon/deimos.htm#Bryan

Weitere Informationen: 
http://www.kheichhorn.de/html/body_forellenturbine.html
http://www.icehouse.net/john34/bedinibearden.html
http://www.initiative.cc/Artikel/2009_06_01_freie_energie.pdf


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